Führung ist die schwierigste Disziplin in einem Unternehmen, Führung ist bei manchen Unternehmern natürlich vorhanden ( <10% der Menschheit), die anderen müssen oder sollten es lernen. Führung lernt nie aus, Führung muss immer erneuert werden, Führung ist wie  Zähneputzen. Bei Nachlässigkeit ist es nicht gut für die eigene Gesundheit oder das Unternehmen oder die Organisation oder das System. Die 9001:2015 ist im Kapitel 5 Führung wesentlich klarer als in den Ausgaben zuvor und verweist darauf, das Führung nicht delegierbar ist. Für den Alltag bedeutet es, das aktive Entscheidungsfindung auf Basis objektiver Basis gute Führung ausmacht. Wie Sie zu objektiven Bewertungen kommen, kann Ihnen die Norm in den nachfolgenden Kapiteln aufzeigen. Wieso eigentlich Maßstäbe und objektive Kriterien für eigenes Handeln und auch Führung? Alle Menschen möchten gerecht und fair behandelt werden. Abläufe und nicht gewünschte Ergebnisse erkennt der Mensch eigentlich ganz gut, so ist es besser die Ursachen als die Schuldfrage zu stellen. Dazu eignen sich Grundlagen aus Kapiteln 9 und 10 der Norm, es gibt viele gute und effektive Systeme und Features, die bei der Fehlersuche helfen können. Dieses Vorgehen akzeptieren wir immer gerne, weil wir dem KVP- Gedanken folgend aus Fehlern lernen wollen. Natürlich gibt es immer wieder Situationen in denen wir Dinge wiederholt subjektiv nicht zufriedenstellend entscheiden. Im Endeffekt möchten wir uns alle weiterentwickeln und achten verstärkt auf Dinge die nicht das gewünschte Ergebnis zeigen. Dazu benötigt der Mensch  nicht unbedingt Kontrolle von oben. Menschen wünschen sich Unterstützung und Zuwendung, das lernen wir erfolgreich von kleinauf und können so auch unser Überleben frühzeitig absichern. Warum als das Prinzip nicht auch als erfahrener Mensch anwenden??? Probieren Sie es mal bei einfachen Nachlässigkeit aus. 

Warum es doch manchmal schief geht? Versuchen Sie mal zu ergründen, ob der Mensch in der Lage war die Dinge so zu entscheiden? Farben Sie sich bewußt, ob Sie die richtige Person eingesetzt haben Kapitel 7 aus der Norm spricht hier von der Auswahl der Ressourcen... Sie werden zugeben müssen, das manch schlimmer Ergebnisse durch Überschatzung der eigenen Kompetenz erfolgt sind. Also können Sie hier eine Vorbeugemßnahme treffen und auch Ihre Risikobetrachtung nochmals überarbeiten.

 

Wenn es nicht wegen Kompetenzüberschreitung schief gegangen ist, dann ist bestimmt eine nicht oder mangelhafte Anleitung der Führungskraft die Ursache... Meist ist der Konflikt nach einer Abweichung so groß, weil die Schuldfrage nicht eindeutig der ausführenden Person zuzuschreiben ist. Führung bedeutet Stärke sich vor den Mitarbeiter zu stellen und gemeinsam die Suppe auszulöffeln..

Wenn auch die Kompetenz richtig gewählt ist und die Anleitung der Führungskraft ausreichend war, dann sollten Sie mal darüber nachdenken eine grundsätzliche Risikobetrachtung Ihrer Abläufe, Ihrer Produkte, und anderer Einflüsse für Ihr Unternehmen zu bewerten, Die Aufforderung finden sie in der Ausführung des Kapitel 4 der Norm.

 

Puh, wenn Ihnen nach den Tips die Führung der Umgang mit Ihr und der Erfolg sich wirklich nicht einstellt, helfen wir von DVP-Consult Ihnen gerne..